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FC St.Gallen - FC Sion 03.05.2026
Der FC St. Gallen hat seine letzte Titelhoffnung verspielt. Die Espen verloren am Sonntag im Kybunpark gegen den FC Sion klar mit 0:3 – und machten damit den FC Thun erstmals zum Schweizer Meister.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Gastgeber durchaus vielversprechend. St. Gallen übernahm früh die Initiative, suchte über die Flügel den Weg nach vorne, kam zu guten Chancen, traf jedoch zweimal nur das Torgestänge. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Ungenauigkeiten ins Offensivspiel ein – und Sion nutzte diese eiskalt aus.
Kurz vor der Pause schlugen die Gäste aus dem Wallis zu: Kololli traf nach Vorarbeit von Nivokazi zum 0:1. Nach dem Seitenwechsel agierten die St.Galler offensiv zu harmlos, während Sion konsequent und effizient blieb. Chouaref erhöhte in der 63. Minute auf 0:2, ehe Berdayes in der 76. Minute nach einem Kololli-Corner den Schlusspunkt setzte.
Die Partie war intensiv und kampfbetont; insgesamt zehn Gelbe Karten unterstreichen die Härte des Duells. Für St. Gallen endete der Nachmittag bitter, für Sion erfolgreich, und für den FC Thun grandios - und historisch.
Kommentar: Marcel Rüegg und Manuel Geier
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FC Winterthur - FC Zürich vom 02.05.2026
Das Derby auf der Schützenwiese begann mit einer sehenswerten Choreographie seitens der Gastgeber-Fans, die ihrem Verein zum 130-jährigen Bestehen gratulierten. Nach einer nervösen ersten Viertelstunde nutzte Juan José Perea in der 23. Minute eine clever gespielte Vorlage von Kény und netzte zur Führung für den FC Zürich ein. Doch der FC Winterthur reagierte sofort: Nur zwei Minuten später glich Pajtim Kasami mit einem sehenswerten Volleyschuss aus. Huber im Tor der Zürcher hatte keine Chance. Die erste Halbzeit blieb ansonsten arm an Highlights, beide Teams wirkten fehleranfällig und uninspiriert.
Nach der Pause wurde das Spiel lebendiger. In der 69. Minute entscheid der Schiedsrichter nach VAR-Intervention auf Elfmeter für den FCZ, nachdem Souleymane Diaby einen Schuss von Krasniqi mit der Hand blockierte. Philippe Kény verwandelte souverän zum 1:2. Der FCZ schien wie der sichere Sieger – doch das Spiel hatte noch eine Überraschung parat: In der 96. Minute entschied der Unparteiische nach erneuter VAR-Prüfung auf Elfmeter für Winterthur, nachdem Tsawa Lüthi im Strafraum zu Fall brachte. Andrin Hunziker glich eiskalt zum 2:2 aus. Das unentschieden half keiner Mannschaft wirklich weiter, Winterthur muss nun auf ein Wunder hoffen um den direkten Abstieg zu verhindern.
Nachzuhören aufwww.blindpower.ch.
Kommentar: Marco Löffel, Roger Hämmerli
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BSC Young Boys - FC St.Gallen vom 26.04.26
Die erste Halbzeit war eine harzige Angelegenheit und ziemlich ereignislos. Nach dem Pausentee gings da gleich nach Abpfiff wild zu und her. So wild sogar, dass Alessandro Vogt vom FC St. Gallen bei einem Zweikampf ein Stück seines Zahn verlor. Zahnlos ging die Partie weiter, bis Görtler nach einem strittigen Handspiel von Wüthrich in der 64. Minute einen Foulelfmeter verwandeln durfte. YB zeigte sich in der Folge wacher und gewollter und schaffte nach einem Patzer in der Espen-Abwehr durch Colley (81.) den Ausgleich. Doch die Gäste hatten noch nicht fertig. In der Nachspielzeit bekommt St. Gallen einen Freistoss, hauchdünn ausserhalb des Strafraums. Okoroji lässt Torhüter Keller und die Berner Mauer links liegen und verwandelt mit einem Flachschuss im Tor zum 2:1 Endstand für St. Gallen. In Thun müssen die Korken also noch ein bisschen warten, bis sie knallen dürfen.
Kommentar: Dani Keller und Joshua Guelmino
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FC Basel - FC Sion vom 26.04.26
Der FC Basel 1893 musste in der 34. Runde der Super League eine 0:2-Heimniederlage gegen den FC Sion hinnehmen. Trotz klarer Vorteile im Ballbesitz blieben die Gastgeber offensiv zu harmlos, während die Gäste ihre wenigen Möglichkeiten effizient nutzten.
Basel kontrollierte die Anfangsphase, fand jedoch kaum Mittel gegen die kompakte Defensive der Walliser. Es fehlte an Präzision im letzten Drittel und an Konsequenz im Abschluss, sodass in der ersten Halbzeit kein einziger Torschuss auf das gegnerische Tor verzeichnet wurde. Effektiver zeigte sich Sion: In der 24. Minute brachte Rilind Nivokazi die Gäste nach einem Angriff über Chouraef in Führung. Der Treffer wirkte sich spürbar auf das Basler Spiel aus, das bis zur Pause an Durchschlagskraft einbüsste.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst unverändert: Basel mit mehr Ballbesitz, aber ohne zwingende Aktionen. Sion hingegen erhöhte mit seiner ersten Offensivaktion der zweiten Halbzeit auf 2:0, als Josias Lukembila eine Vorlage von Lavanchy wunderschön in die untere Ecke schlenzte. In der Schlussphase versuchten die Gastgeber nochmals zu reagieren, doch abgesehen von einem verschossenen Penalty durch Moritz Broschinski fehlten die klaren Torchancen.
So stand am Ende eine effiziente Auswärtsleistung des FC Sion einer ideenarmen Vorstellung des FC Basel gegenüber. Was den Walliser den ersten Ligasieg in Basel seit fast 30 Jahren einbringt. Ausserdem übernahmen die Sittener den 4. Platz, der zuvor vom FCB besetzt worden war.
Ob der FCB die Kurve noch kriegt und das Minimalziel Conference League erreichen kann, bleibt fraglich nach der gestrigen Leistung.
Kommentatoren: Gerry Engel und Yannick Schmöller
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Grasshopper Club - FC Luzern vom 25. April 2026
Vor knapp 5000 Zuschauern im Letzigrund begann die Partie mit einer ersten Grosschance für GC-Star Asp Jensen, dessen Solo in der 4. Minute bereits für Aufregung sorgte. Danach übernahm der FC Luzern das Kommando, ohne jedoch zwingend zu wirken. Die Partie hatte zunehmend den Charakter eines Freundschaftsspiels, bei dem sich beide Mannschaften nicht weh tun wollten. In der 37. Minute gingen die Hausherren ein wenig überraschend in Führung. Nach einem kollektiven Versagen der Luzerner Abwehr traf Hassane mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck. Die Zürcher gingen mit dieser knappen Führung in die Pause, und sie starteten stark in die zweite Hälfte. Doch in der 57. Minute kam der Schock: Nach einer Flanke von Luzern-Captain Dorn köpfte Kevin Spadanuda zum 1:1-Ausgleich ein. GC-Torhüter Hammel wirkte dabei unsicher. Die Grasshoppers versuchten, das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen, doch in der 82. Minute traf Spadanuda erneut: Eine sehenswerte Ballstafette über Dorn und Owusu endete mit einem Querpass von Kabwit, den Spadanuda nur noch zum 1:2 einschieben musste. GC kämpfte bis zum Schluss, doch die Luzerner waren mit dem Lattentreffer in der 90. Minute (Di Giusto) näher am dritter Treffer als GC am Ausgleich. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 2:1-Sieg für den FC Luzern.
Nachzuhören auf www.blindpower.ch
Kommentar: Michael Wernli, Roger Hämmerli
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FC Thun - FC Basel 18.04.2026
Samstag Abend warme Tempraturen volle Hüte der Amntieremte Meister gegen den fast Meister die Ausgangslage vor diesem Spiel. Es ist der Fc Thun gegen den FC Basel. Das Spiel hatt begonnen, wie ein Spietzenspiel starten sollte. Hohe Intensität, hohes Tempo. Der Fc Basel kam mit viel Drück ins Spiel und dominierte die ersten Minuten. Thun war abwartent und lauerte auf Konter. Mit dem ersten Sehenswerten konter netzte Thun in der 28min zum 1:0 durch Ibayi ein. Darauf folgte ein klares besseres Thun. Nach der Pause kam Basel mit viel Druck aus der Garderobe und genau in die Druckphase des FCB schoss Thun das 2:0 durch Michael Heule nach einem sauberen vorgetragenen Konter. Die Basler wollten sofort reagieren und kamen in der 56. Minute zum Anschlusstreffer. Die Thuner wurden jedoch dadurch nicht nervös und spielten so weiter! In der 64. Minute erhöhte sich Rastoder noch auf 3:1 für die Thuner und durch dieses Tor war diese Partei entschieden für die Thuner. Somit bauen die Thuner an der Tabellenspitze Witer aus und haben 9 Finger bereits am Meisterkübel, den Mann sich nächsten Samstag zu Hause sichern kann.
Kommentar: Yannik Lüdi Michael Diete
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