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FC Zürich - Grasshopper Club vom 9. Mai 2026
Vor 18’040 Zuschauer im Letzigrund ging GC im 294. Zürcher Derby nach 35 Minuten überraschend in Führung. Torschütze Tsimba musste das Spielfeld nach einem Ellbogenschlag gegen Kamberi mit roter Karte allerdings noch vor dem Pausenpfiff verlassen. Mit einem Mann mehr drehte der FC Zürich die Partie nach dem Seitenwechsel durch Tore von Hack und Sauter. GC kam durch einen Penalty von Jonathan Asp Jensen nochmals zur grossen Ausgleichschance, doch FCZ-Goalie Huber parierte stark. Ganz bitter für die Grasshoppers, damit besteht in der letzten Woche der Saison weiterhin die Gefahr des direkten Abstiegs.
Kommentar Thomas Käslin und Manuel Geier
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FC Winterthur - Lausanne Sport vom 09. Mai 2026
Der FC Winterthur hat im wichtigen Heimspiel gegen Lausanne-Sport einen leidenschaftlichen 2:1-Erfolg gefeiert und damit ein starkes Zeichen im Abstiegskampf gesetzt. Die Zürcher gingen vor heimischem Publikum engagiert in die Partie und wurden für ihren mutigen Auftritt früh belohnt. Lausanne fand nach der Pause besser ins Spiel und konnte zwischenzeitlich ausgleichen, doch Winterthur zeigte Moral und schlug wenig später erneut zu. In einer intensiven Schlussphase verteidigte das Team den knappen Vorsprung mit grossem Einsatz und sicherte sich drei enorm wichtige Punkte.
Kommentar: Martin Kappus, Marcel Rüegg
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Grasshopper Club - Servette FC vom 03.05.2026
In einem Spiel, das für die Genfer tabellarisch bedeutungslos ist, fahren sie bei den Grasshoppers einen nie gefährdeten 0:2-Auswärtssieg ein. Die Zürcher, die bei einem Sieg vielleicht den Stadtrivalen noch in den Abstiegsstrudel hätten ziehen können, dezimieren sich wegen einer roten Karte nach einer halben Stunde numerisch. In der ersten darauffolgenden Aktion gehen die Genfer in Führung und lassen dem Heimteam, das auffallend ideenlos agiert, bis zum Spielende nicht den Hauch einer Chance.
Kommentar: Beni Winiger, Michael Wernli
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FC St.Gallen - FC Sion 03.05.2026
Der FC St. Gallen hat seine letzte Titelhoffnung verspielt. Die Espen verloren am Sonntag im Kybunpark gegen den FC Sion klar mit 0:3 – und machten damit den FC Thun erstmals zum Schweizer Meister.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Gastgeber durchaus vielversprechend. St. Gallen übernahm früh die Initiative, suchte über die Flügel den Weg nach vorne, kam zu guten Chancen, traf jedoch zweimal nur das Torgestänge. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Ungenauigkeiten ins Offensivspiel ein – und Sion nutzte diese eiskalt aus.
Kurz vor der Pause schlugen die Gäste aus dem Wallis zu: Kololli traf nach Vorarbeit von Nivokazi zum 0:1. Nach dem Seitenwechsel agierten die St.Galler offensiv zu harmlos, während Sion konsequent und effizient blieb. Chouaref erhöhte in der 63. Minute auf 0:2, ehe Berdayes in der 76. Minute nach einem Kololli-Corner den Schlusspunkt setzte.
Die Partie war intensiv und kampfbetont; insgesamt zehn Gelbe Karten unterstreichen die Härte des Duells. Für St. Gallen endete der Nachmittag bitter, für Sion erfolgreich, und für den FC Thun grandios - und historisch.
Kommentar: Marcel Rüegg und Manuel Geier
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FC Basel - FC Thun vom 02.05.2026
Für die Berner Oberländer war es der zweite «Matchball», um sich den Schweizer-Meister-Titel zu sichern, während es für die Bebbi um die wichtigen Europaplätze ging.
Ein Topspiel bei besten Voraussetzungen an diesem Frühlingsabend im Joggeli, das mit 28'929 Zuschauenden gut gefüllt war.
Beide Teams starteten mit Elan in die Partie. Die Thuner kamen durch einen Kopfball fast zur frühen Führung, auf der anderen Seite traf Traoré wenige Minuten später nur den Pfosten.
Danach beruhigte sich das Spiel, doch es waren die Gastgeber, die mehr vom Spiel hatten. Die Thuner fielen vor allem durch ihre unsportlichen Aktionen sowie Fouls auf und hätten durchaus bereits in der 1. Halbzeit Rot bekommen müssen.
So kam Matoshis Tor nach 41 Minuten relativ aus dem Nichts – Thuner Freudentaumel: Der erste Meistertitel in der Vereinsgeschichte wäre damit Tatsache gewesen.
Doch diese hielt gerade einmal zwei Minuten, denn dann erzielte der Brasilianer Metinho mit einem wunderschönen Distanzschuss den Basler Ausgleich und gleichzeitig den Pausenstand.
In der 2. Halbzeit blieb der FCB die offensivere Mannschaft, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Und bei den Thunern? Da schienen kurz die Nerven zu flattern: In der 82. Minute sah Fehr die zweite Gelbe Karte, weil er Ajeti zu Boden riss. Thun-Trainer Lustrinelli war damit nicht einverstanden und reagierte emotional.
In der 87. Minute konnte Albian Ajeti endlich seine Torflaute beenden und Salahs Schuss unhaltbar abfälschen. In der Nachspielzeit tankte sich Koindredi durch das Thuner Mittelfeld und versenkte den Ball zum 3:1-Endstand im Thuner Tor.
Trost für die Berner Oberländer gab es am Tag darauf, als man auf dem Sofa Meister wurde.
Kommentar: Gerry Engel und Yannick Schmöller
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FC Winterthur - FC Zürich vom 02.05.2026
Das Derby auf der Schützenwiese begann mit einer sehenswerten Choreographie seitens der Gastgeber-Fans, die ihrem Verein zum 130-jährigen Bestehen gratulierten. Nach einer nervösen ersten Viertelstunde nutzte Juan José Perea in der 23. Minute eine clever gespielte Vorlage von Kény und netzte zur Führung für den FC Zürich ein. Doch der FC Winterthur reagierte sofort: Nur zwei Minuten später glich Pajtim Kasami mit einem sehenswerten Volleyschuss aus. Huber im Tor der Zürcher hatte keine Chance. Die erste Halbzeit blieb ansonsten arm an Highlights, beide Teams wirkten fehleranfällig und uninspiriert.
Nach der Pause wurde das Spiel lebendiger. In der 69. Minute entscheid der Schiedsrichter nach VAR-Intervention auf Elfmeter für den FCZ, nachdem Souleymane Diaby einen Schuss von Krasniqi mit der Hand blockierte. Philippe Kény verwandelte souverän zum 1:2. Der FCZ schien wie der sichere Sieger – doch das Spiel hatte noch eine Überraschung parat: In der 96. Minute entschied der Unparteiische nach erneuter VAR-Prüfung auf Elfmeter für Winterthur, nachdem Tsawa Lüthi im Strafraum zu Fall brachte. Andrin Hunziker glich eiskalt zum 2:2 aus. Das unentschieden half keiner Mannschaft wirklich weiter, Winterthur muss nun auf ein Wunder hoffen um den direkten Abstieg zu verhindern.
Nachzuhören aufwww.blindpower.ch.
Kommentar: Marco Löffel, Roger Hämmerli
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