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FC Basel - FC Zürich 08.02.2026
Im insgesamt 85 Klassiker in der Super League Geschichte konnte der Fc Basel die Negativspirale fürs erste in extremnis bremsen.
Die Anfangsphase der Partie gestaltete sich intensiv und ausgeglichen, ohne dass sich eine Mannschaft zunächst klare Torchancen erspielen konnte. Nach rund einer Viertelstunde nutzte der FC Zürich seine erste Standardsituation zur Führung. Nach einem Eckball blieb Di Giusto in Ballbesitz und flankte erneut in den Strafraum, wo Ilan Sauter am Fünfmeterraum zum Kopfball kam und zum 1:0 traf (16.). Es war Sauters erstes Tor in der Super League.
In der Folge überliess der FC Basel 1893 den Zürchern vermehrt den Ball, hatte insgesamt mehr Ballbesitz, fand gegen die gut organisierte Defensive der Gäste jedoch kaum Lösungen. Ein Distanzschuss von Bénie Traoré nach rund 30 Minuten stellte die gefährlichste Basler Aktion der ersten Halbzeit dar. Der FCZ verteidigte kompakt und brachte die knappe Führung verdient in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FC Basel den Druck. In der 57. Minute kam Giacomo Koloto nach einem schnellen Gegenangriff zur grossen Ausgleichschance, traf jedoch nur den Pfosten. Die Zürcher setzten weiterhin auf schnelles Umschaltspiel und Abschlüsse aus der Distanz, mussten sich mit zunehmender Spieldauer aber immer weiter zurückziehen.
In der Schlussphase entwickelte sich ein Basler Powerplay. Der FC Zürich verteidigte lange konsequent, musste den Ausgleich jedoch kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit hinnehmen. Nach einem Foul von Vincent Nvendo an Dominik Schmid entschied Schiedsrichter Urs Schnyder auf Strafstoss. Xherdan Shaqiri verwandelte den Penalty in der 90. Minute souverän zum 1:1.
Der FC Basel blieb offensiv und belohnte sich tief in der Nachspielzeit. Nach einer Flanke von Andrej Bacanin kam Ibrahim Salah aus spitzem Winkel zum Abschluss und erzielte in der 96. Minute den umjubelten Siegtreffer zum 2:1. Für den FC Basel bedeutete der späte Erfolg nicht nur drei Punkte in der 23. Meisterschaftsrunde, sondern auch den ersten Sieg unter Cheftrainer Stephan Lichtsteiner. Der FC Zürich musste trotz grossem Einsatz die Rückreise ohne Zählbares antreten.
Kommentar: Max Blattman und Noah Migliazza
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FC Winterthur - FC Lugano vom 07.02.2026
07.02.2026 | Runde 23: Winterthur - Lugano
Der FCW hat den zweiten Sieg in Serie auf ärgerliche Art und Weise verpasst. Das Super-League-Schlusslicht ging gegen dezimierte Luganesi nach einer guten Stunde dank Andrin Hunziker mit 1:0 in Führung. Anschliessend verpasste es Winterthur aber, trotz Überzahl mehr Kontrolle über das Spielgeschehen zu erlangen. In der 79. Minute leistete sich Alexandre Jankewitz im eigenen Strafraum ein unnötiges Foul, das zu einem Penalty führte. Anto Grgic verwandelte aus 11 Metern souverän und rettete einem über weite Strecken schwachen Lugano so immerhin noch einen Punkt.
Kommentar: Roger Hämmerli, Marco Löffel
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BSC Young Boys - FC Zürich vom 01. Februar.2026
Die Berner finden nach vier Niederlagen wieder zum Siegen zurück und besiegen den FCZ mit 3:0. Die Tore fallen zu Beginn und dann erst wieder gegen Ende des Spiels:
Joel Monteiro erzielt bereits nach vier Minuten den Führungstreffer - in der Spielminute 80 erzielt Christian Fassnacht in seinem 301. Spiel für YB den zweiten Treffer und nur wenig später stellt Armin Gigovic mit seiner Torpremiere in der Superleague auf den Endstand.
Alles dazwischen ist sehr magere Fussballkost bei kalten Temperaturen im Wankdorf - trotzdem sehr bemerkenswert: FCZ-Trainer Hediger setzt Captain und Stammtorhüter Yanick Brecher auf die Bank und vertraut dem jungen Nachwuchstorhüter Silas Huber.
Kommentar: Micha Stoller und Beni Winiger
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FC Luzern - FC St.Gallen vom 1. Februar 2026
Woher die Rivalität dieser beiden Teams kommt, kann man heute nicht mehr eruieren. Sie sorgt aber immer wieder für Feuer, und das war auch bei diesem Spiel gut zu sehen. Manch Zweikampf wurde (zu?) hart geführt. Luzern erarbeitete sich die eine oder andere Chance, aber ohne Abschlussglück. Nach knapp über 30 Minuten dann ein Pass aus der eigenen Hälfte, den Vogt annehmen kann und etwas seitlich aus gut 15 Metern in die entferntere Torecke drischt. Ein Traumtor.
In der zweiten Halbzeit dann ein Paukenschlag: Nach einem Handspiel wird den Espen ein Penalty zugesprochen. Den Schuss von Boukhalfa kann der Luzerner Goali Loretz aber parieren. Luzern weiterhin mit etwas mehr Chancen, jedoch ist es wieder ein langer Ball auf Vogt. Der junge Stürmer in grün-weiss muss zwar noch einige Arbeit verrichten, kann den Ball aber an Loretz vorbei in die Maschen schiessen. Nach einer roten Karte gegen den eben erst eingewechselten Neuzugang Verinac wegen einer Tätlichkeit spielten die Gäste nur noch zu zehnt weiter. Luzern kann die St. Galler nun hinten reindrücken und erzielt in der 86. Minute das Anschlusstor durch Kabwit. Tief in der langen Nachspielzeit gelang den Luzernern mit dem jungen Vasovic auch noch der Ausgleich. Die Punkteteilung geht aufgrund der Statistiken wie Spielanteile und gewonnener Zweikämpfe in Ordnung.
Kommentar Dani Keller und Alex Schüpbach
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FC Winterthur - Lausanne-Sport 31.01.2026
Am 22. Spieltag der Super League gibt es auf der Schützenwiese endlich wieder einmal Grund zum Feiern: Der FCW besiegt in einer hart umkämpften Partie den FC Lausanne-Sport mit 2:1 und sichert sich vor 7100 frenetischen Fans drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Die Gastgeber starten engagiert in die Partie, setzen den Gener früh unter Druck und gehen durch Jankewitz bereits in der 4. Minute in Führung. Der FCW bleibt aggressiv, zweikampfstark, kommt zu hochkarätigen Chancen und verpasst es dennoch, den Vorsprung vor der Pause auszubauen
Nach einer 1. Halbzeit zum Vergessen reagiert Coach Zeidler mit einem Dreifachwechsel, und tatsächlich kommt Lausanne nun besser ins Spiel und drängt auf den Ausgleich. Dieser fällt in der 55. Minute, als Mollet mit einem herrlichen Distanzschuss zum 1:1 einnetzt. Die Gäste erhöhen den Druck, doch der FCW erwacht aus seiner Schockstarre und geht durch den starken Golliard erneut in Führung (74.). Die Schützenwiese bebt, und auch auf dem Rasen gehen die Emotionen hoch. Am Ende kommt es sogar noch zu Gerangel, Rudelbildung und zwei Platzverweisen (Cueni und Soppy) – Tore jedoch fallen keine mehr. Nach 95 Minuten ist Schluss und der verdiente 2:1 Heimsieg für den FCW Tatsache.
Kommentar: Roger Hämmerli und Manuel Geier
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FC Zürich - FC Basel vom 25. Januar 2026
Der Klassiker im Schweizer Fussball hielt von der ersten Sekunde an, was man sich im Vorfeld versprochen hatte; Tore, VAR-Interaktionen, Last-Minute Drama!
Das Heimteam ging bereits nach 34 Sekunden durch Phaëton in Führung, die jedoch nur kurz Bestand hatte. Shaqiri glich die Partie mit seinem ersten Tor des Abends aus. Auch die neuerliche Führung durch Keny seitens der Zürcher konnte der "Zauberwürfel" in der dritten Nachspielminute vor der Halbzeit egalisieren. Nach dem Pausentee waren es die Basler, die per Freistoss durch Otele erstmals in Führung gehen konnten. Lediglich eine Minute nach seiner Einwechslung glich Reverson für den FCZ die Partie wieder aus. Chancen zum Siegtreffer hatten in der verbleibenden Spielzeit beide Teams, jedoch war es Shaqiri für die Basler vorbehalten, in der 94. Minute den Deckel drauf zu machen – Hattrick und Sieg für die Gäste.
Kommentar Thomas Käslin und Dani Keller
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