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FC St.Gallen - FC Winterthur vom 30.10.2024
Zu Beginn war vor allem der Nebel ein Thema, waren doch bis kurz vor Spielbeginn die Plätze auf der gegenüberliegenden Tribüne nicht wirklich zu erkennen. Wie aus dem nichts kam dann auch der erste Treffer für die Winterthurer - entgegen des Spielverlaufs: Di Giusto traf in der 22. Minute zur Führung der Gäste, nachdem die Ostschweizer das Spiel im Griff hatten. Dieses Tor verunsicherte die zuvor dominant auftretenden St. Galler, und für den Rest der regulären 45 Minuten fanden sie kein Gegenmittel zu den frech aufspielenden Winterthurer. Sprichwörtlich in der letzten Sekunde der Nachspielzeit schloss Toma einen sehenswerten Angriff zum überraschenden Ausgleich ab, nachdem Akolo mustergültig für ihn an der Strafraumgrenze aufgelegt hatte.
Nach dem Seitenwechsel war St. Gallen dann gewillt, die Partie zu drehen. Akolo profitierte nach einem weiten Einwurf von der desorientierten Abwehr Winterthurs und schob in der 65. Minute ungedeckt zur Führung ein. Doch anstatt das Spiel zu kontrollieren wurden die Einheimischen nervös. Die Eulachstädter reagierten nur fünf Minuten nach dem Gegentor mit dem Ausgleich: Der eingewechselte Labinot Bajrami vollendete eine Flanke gekonnt. Danach entwickelte sich ein sehenswertes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Winterthur die Mannschaft mit den weitaus besseren Möglichkeiten war. Doch Zigi im Tor der St. Galler hielt einige Male stark und bewahrte sein Team vor einer Heimniederlage. So blieb es beim letztlich gerechten 2:2.
Nachzuhören auf www.blindpower.ch
Kommentar: Marco Löffel, Roger Hämmerli
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FC Zürich - Servette FC vom 27. Oktober 2024
Achtung, fertig, los! Die ersten zehn Minuten waren ein munteres auf und ab, mit Chancen auf beiden Seiten. Allerdings basierten die auf vielen Fehlpässen, wie Servette's Trainer in der Pressekonferenz nach dem Spiel richtigerweise feststellte. Danach konnte sich Servette stabilisieren und übernahm das Spieldiktat. Das Heimteam hingegen vermisste schmerzlich den verletzten Spielmacher Antonio Marchesano und brachte nach dem Anfangsfurioso nur noch wenig zustande. Das 0:1 nach 32 Minuten war die logische Konsequenz. Servette hielt sich danach zurück, wohl auch glücklich schätzend, dass Rouiller keine zweite gelbe Karte erhielt. Er wurde noch vor der Pause ausgewechselt.
Die Gäste legten diese Zurückhaltung nach der Pause wieder ab. Nach 51 Minuten traf Kutesa zu seinem zweiten Treffer des Abends. Kurz nach der Stundenmarke erhöhte Stevanovic mit einem sehenswerten, direkt verwandelten Freistoss auf 3:0. Das Heimteam wirkte ideenlos, die Gäste störten aber auch früh und verhinderten so einen gepflegten Spielaufbau. Eine Resultatkosmetik kurz vor Schluss kam zu spät. Servette gewann 3:1.
Kommentar: Beni Winiger, Alex Schüpbach
FC Lugano - BSC Young Boys vom 27. Oktober 2024
Der FC Lugano nutzte sein gewonnenes Selbstvertrauen, das er mit einem Sieg in der Conference League bei Mlada Boleslav tanken konnte, durch ein körperbetontes und druckvolles Spiel gegen den BSC YB voll ein.
Dies zeigte sich durch Schnelle vertikale Ballstafetten in die Sturmspitzen, solche Spielszenen führten in der ersten Halbzeit auch zu den zwei Toren. für die Mannen von Mattia Croci-Torti.
Dabei ist anzumerken, dass die Angriffe über die Linke Seite durchgeführt wurden.
Die Berner versuchten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen zu halten, man sah jedoch, dass Selbstvertrauen nicht wirklich vorhanden war und auch die Überzeugung, gegen Lugano wirklich zu dagegen zu halten.
Die zweite Halbzeit zeichnete sich durch diverse Ausrutscher der Spieler auf dem noch immer feuchten Rasen aus und dies auf beide Mannschaften bezogen.
Lugano wollte nicht mehr, da Ihnen das Zwei zu null für den Moment reichte. YB konnte nicht mehr, da der Gegner immer einen Schritt schneller war, Gedanklich wie auch körperlich.
Nach 90 Minuten plus 3 Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Lionel Tschudi die Partie ab, Lugano feierte einen weiteren Sieg mit zwei zu null und schickte die Berner mit hängenden Köpfen und weiteren Sorgen auf den Heimweg.
Anzumerken ist das die ca. gut 850 Mitgereisten Berner Fans Ihre Mannschaft über die ganze Spielzeit hinweg mit Ihren Gesängen voll unterstützten, denn SIe sahen das sie sich nicht aufgaben und versuchten sich gegen die Niederlage anzukämpfen, was Ihr in Ihrer Momentanen verfassung nicht gelang.
Sie wurden mit einem warmen Applaus auf den Heimweg geschickt.
Danke an Rene Jaun, einer der Techniker von Blindpower, der mich am Anfang der Übertragung mit den technischen Problemen tatkräftig und schnell unterstützte, so dass ich eine einwandfreie Sendung gewährleisten konnte.
Merci Dir.
Kommentar: Michael Diete im Solo
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FC Winterthur - FC Basel vom 26. Oktober 2024
Der Fc Basel feiert auswärts in Winterthur ein Schützenfest und gewinnt mit 1:6. In der Hauptrolle der Ex-Natispieler Xherdan Shaqiri. Mit einer furiosen Vorstellung, drei Assists und zwei Toren, darunter einem direkt verwandelten Eckball, feiert der Rückkehrer ein triumphales Comeback in der Super League. Die Winterthurer können zu lange nicht mit dem Tempo und Genauigkeit der Basler mithalten, immerhin gelingt Randy Schneider in der 90. Spielminute noch der Ehrentreffer.
Kommentar: Roger Hämmerli, Damiano Mirabelli
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BSC Young Boys - FC Luzern vom 19. Oktober 2024
Die Young Boys geben dank dem 2:1 Sieg gegen den Tabellenführer aus Luzern die rote Laterne ab. In der ersten Halbzeit dominieren noch harte Zweikämpfe und hitzige Rangeleien das Spielgeschehen. Im zweiten Durchgang folgen dann die Tore. Die Berner legen mit einem Doppelschlag vor. Der Fc Luzern kann nach dem Anschlusstreffer von Jaquez nicht mehr einnetzen und kassiert deshalb die zweite Saison-Niederlage.
Kommentar: Michael Diete, Damiano Mirabelli
UEFA Nations League: Schweiz - Dänemark vom 15. Oktober 2024
Zum ersten Mal konnte Blindpower ein Länderspiel Live aus dem Stadion beschreiben. Im Kybunpark in St. Gallen empfing die Schweiz in der UEFA Nations League Dänemark. Nach drei Niederlagen in Serie in den ersten 3 Runden und schwachen Leistungen nach der starken EM im Sommer wurde von der Schweizer Nati eine Reaktion erwartet. In einem interessanten Spiel konnte die Schweiz zweimal in Führung gehen, jedoch glichen die Dänen den Rückstand jeweils aus. Ein vermeintlicher Siegestreffer nach einem Eckball von Amdouni wurde in der 2. Halbzeit aberkannt. Angeblich hat der getretene Eckball, bevor der Ball den Strafraum erreichte, die Grundlinie überquert. Gesehen hat dies nur der Linienrichter und wurde vom VAR nicht korrigiert. Besonders ärgerlich für die Schweiz, denn damit erlebten sie ein Déjà-vu zum 2. Spiel gegen Spanien. Lamentieren bringt nichts, durch die Punkteteilung konnte der direkte Abstieg in League B vorerst verhindert werden, ein Sieg im November zu Hause gegen Serbien ist aber Pflicht.
Kommentar: Daniel Keller und Thomas Käslin
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