14.03.2026 - 18:00

FC Thun - Grasshopper Club vom 14. März 2026

Thun macht weiter Thun-Sachen: Die Mannschaft gewinnt Spiele, indem sie ihr Fullspeed-Umschaltspiel aufzieht und mit höchster Effizienz ihre Chancen nutzt. Zusammen mit dem sogenannten «Momentum» hat noch kein Gegner ein Rezept gegen den künftigen Meister gefunden. Schon gar nicht Mannschaften aus dem Tabellenkeller. GC geht zwar in Führung, noch vor der Pause dreht Thun aber mit zwei Toren das bis dahin höchst attraktive Spiel (Tore zum 2-2 und 3-1 werden vom VAR aberkannt). In der zweiten Halbzeit ist die Spannung schnell weg, weil Thun zügig das 3-1 und das 4-1 schiesst. GC kämpft zwar tapfer weiter, kassiert aber zehn Minuten vor dem Ende ein fünftes Tor. Letztlich ein etwas gar hoher Sieg für Thun, der zwei Tage später das Schicksal von Trainer Gerald Scheiblehner bei GC vorzeitig besiegelt.
Kommentar: Michael Diete und Andreas Besmer

14.03.2026 - 18:00

FC Zürich - FC Sion vom 14. März 2026

Auch an diesem nasskalten Samstagabend kassiert der FCZ wieder ein Tor in den Schlussminuten und verschenkt einen Punkt. Dieses wiederkehrende Schicksal in dieser Saison ist schon fast beängstigend. Genauso wie die raren Passfolgen über mehr als drei Stationen: man konnte sie heute an einer Hand abzählen. Die Sittener gewannen ohne zu brillieren verdient mit 2:1 und behaupten sich in der oberen Tabellenhälfte, während Zürich wohl nur dank der Performance von GC und Winterthur keine Abstiegssorgen haben muss.
Kommentar: Daniel Keller, Michael Wernli

08.03.2026 - 16:30

BSC Young Boys - FC Thun vom 08.03.2026 vom 08.03.2026

Ein effizienter FC Thun gewinnt seit über acht Jahren wieder einmal in Bern!
Thun scheint diese Saison (fast) alles zu gelingen. Vom frühen Rückstand durch Alvyn Sanches in der 7. Minute lassen sich die Gäste im Wankdorfstadion nicht aus der Ruhe bringen. Auch nicht vom Umstand, dass sie in der ersten Hälfte keinen einzigen Schuss auf das YB-Tor bringen. Und auch nicht davon, dass YB-Goalie Marvin Keller in der 48. Minute einen Hands-Penalty von Leonardo Bertone bravourös pariert. Unbeirrt greifen die Thuner immer wieder an - mit ihrer bewährten Strategie der langen Bälle in die Spitze. Und endlich gelingt es: In der 50. Minute gleicht der zur Pause eingewechselte Valmir Matoshi sehenswert aus. Nach einem langen Ball nach vorne spielt er den Ball im Sechzehner an einem Gegenspieler vorbei und tunnelt dann den aus dem Tor stürzenden Marvin Keller. Via hinterer Pfosten geht der Ball ins Tor. Nur drei Minuten später vergibt Joël Monteiro alleine vor Thun-Goalie Niklas Steffen eine grosse Chance zur erneuten YB-Führung. Die Thuner müssen in der 62. Minute noch einmal einen Rückschlag einstecken: Das Tor von Lucien Dähler nach einem präzisen Flachschuss in die linke Ecke wird nach VAR-Intervention aberkannt, weil Justin Roth kurz zuvor ein Foul begangen hat. Aber der Aufsteiger aus Thun scheinen in dieser Wunder-Saison einfach nie aufzugeben. In der 80. Minute gelingt dem eingewechselten Nils Reichmuth tatsächlich das Siegtor: Nach einem cleveren Kurzpass von Michael Heule in den Sechzehner hält Reichmuth mit dem linken Fuss voll drauf und trifft unter die Latte ins Tor. YB gelingt es in der Folge nicht mehr, das Ausgleichstor zu erzielen.
Mit dem ersten Auswärtssieg in Bern seit über acht jahren verteidigt der FC Thun seine 14 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten FC St. Gallen. YB hingegen muss auf dem sechsten Platz weiter um die Qualifikation für die Meisterrunde zittern: Vier Runden vor Ende der regulären Saison haben die Stadtberner nur sechs Punkte Vorsprung auf den siebtplatzierten FC Luzern.

Kommentar: Joshua Guelmino, André Perler

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08.03.2026 - 16:30

Grasshopper Club - Lausanne-Sport vom 08.03.2026

GC bleibt auf dem Barrage-Platz - Lausanne mit leiser Hoffnung auf die Top-6!

Die Gastgeber gehen früh durch Captain Dirk Abels in Führung (8.). Lausanne reagiert in der Spielminute 22: Mouanga per Kopf zum Ausgleich.

Bis nach der Pause ist dann magere Fussballkost angesagt, ehe Custodio fünf Minuten nach dem Seitenwechsel per direkt verwandeltem Freistoss sehenswert zur Führung für Lausanne trifft. Nach gut einer Stunde erhöht Traoré für die Gäste und es scheint die Entscheidung zu sein.

Doch in der 72. Minute gelingt Plange der Anschlusstreffer, was zu einer hektischen und temporeichen Schlussphase führt - weitere Tore aber sind keine mehr zu verzeichnen.

Kommentar: Marco Benovici und Beni Winiger

Präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise.

08.03.2026 - 14:00

FC St.Gallen - FC Basel vom 08.03.2026

Grün-Weiss gegen Rot-Blau ist eigentlich ein sicherer Wert: Die Affiche steht für volle Stadien mit grossartiger Stimmung, und umkämpfte Partien mit Spannung bis zum Schluss.
Nicht so am Sonntagnachmittag – denn anstelle eines Duells auf Augenhöhe entwickelte sich der Spitzenkampf zwischen dem FC St. Gallen (Rang 2) und dem FC Basel (Rang 4) innert weniger Minuten zu einer veritablen Machtdemonstration der Hausherren. Vor 19'000 Zuschauern legten die Espen los wie die Feuerwehr, zeigten sich spielfreudig, aggressiv und zweikampfstark – die Gäste vom Rheinknie wurden in der eigenen Platzhälfte eingeschnürt und phasenweise richtiggehend vorgeführt.
Bereits in der 9. Minute brachte Okoroji die Gastgeber mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumgrenze in Führung. In seiner 100. Partie für Grün-Weiss war der erste Ligatreffer für den Nigerianer damit Tatsache – auf den Geschmack gekommen, doppelte der Linksverteidiger nur sechs Minuten später nach: Mit einem direkt verwandelten Freistoss ins rechte obere Toreck traf er zum 2:0 – eine Geschichte, wie sie eben nur der Fussball schreibt.
St. Gallen dominierte die Partie nach Belieben und in der 29. Minute war es Boukhalfa, der mit einem schönen Treffer das 3:0 erzielte. Damit war die Partie bereits nach einer halben Stunde entschieden – Basel war ohne Shaqiri chancenlos und mit dem Resultat zu diesem Zeitpunkt sogar noch gut bedient. Nach dem Seitenwechsel verwaltete St. Gallen den Vorsprung souverän, blieb bei Kontern gefährlich und liess, abgesehen von einem Lattentreffer von Ajeti in der Schlussphase, kaum Chancen zu.
Mit diesem klaren Heimsieg festigen die Ostschweizer den zweiten Tabellenplatz auf eindrückliche Weise, während der FCB einen weiteren empfindlichen Rückschlag hinnehmen muss.

Kommentar: Timo Rüegg und Manuel Geier

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05.03.2026 - 20:30

FC Thun - FC St.Gallen vom 5. März 2026

Siegesserie vom FC Thun gerissen und doch bleiben 14 Punkte Abstand zum zweit Platzierten, dem heutigen Gegner St.Gallen.
In einer sehr umkämpften Partie gingen die Ostschweizer in der ersten Halbzeit durch einen Foulelfmeter durch L.Görtler, zur eins zu null Führung.
Nach der Pause kamen die Thuner mit eine Physis und Kraft aus der Kabine, die den St.Galler kaum Zeit zum Atmen kamen, so kam es auch im Strafraum der Gäste zu einem Handspiel von L.Görtler zu einem Elfmeter für die Heimmannschaft. L.Bertone liess sich die Gelegenheit zum Ausgleich nicht nehmen und schickte Torhüter L.A.Zigi in die falsche Ecke.
Fünf Minuten später trat F.Fehr einen Eckball in den St.Galler Strafraum, dort steigt Thun Verteidiger G.Montolio am höchsten und nickte zu Thuner Führung zum zwei zu eins ein.
In der vierten Minute der Nachspielzeit konnten die Thuner einen Ball nicht Wegarbeiten, dies Nutzte CH.Witzig mit einem verdeckten Nachschuss in die linke Ecke von N.Steffen, zum viel umjubelten ausgleich für die Ostschweizer zum zwei zu zwei, für die Thuner sicher enttäuschend, da Sie die zweite Halbzeit Dominierten und ein Rekord von 13 Siegen hintereinander Weg Viel, SIe bleiben jedoch unbestrittener Leader der Super League.

Kommentar: Michael Diete und Joshua Guelmino

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