03.08.2025 - 14:00

FC Thun - Lausanne-Sport vom 03.08.2025

Willkommen zurück in der höchsten Spielklasse der Schweiz! Dieses Motto galt es für den FC Thun im ersten Heimspiel der Saison tapfer zu verteidigen - das heimische Zurückkommen erwies sich am Sonntagnachmittag als gelungene Rückkehr. Wir rekapitulieren: In der 10 Minute war die defensive Viererkette des FC Lausanne schlecht positioniert - folgelogisch konnte Ibayi für die Oberländer einschieben. Die Führung wurde nach einem gelungenen Eckball kurz nach der Halbzeit durch Montolio erhöht. Bis zur 70 Minuten konnte man den FC Lausanne vollkommen abschreiben - vielmehr wirkte das Spiel der Gäste unsauber, unmotiviert, ja gar lustlos. Mithin tigerte der Trainer Zeidler immer nervöser an der Seitenlinie auf und ab. Kaly Sène hatte in der 71 Minute etwas Erbarmen mit seinem Coach und verkürzte auf 2:1. Doch die Thuner kämpften sich durch die 90 Minuten und sicherten sich um 15.50 Uhr Ortszeit die begehrten 3 Punkte.

Kommentar: Claudio Loretz und Michael Diete

Präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise.

02.08.2025 - 18:00

FC Winterthur - BSC Young Boys vom 02.08.2025

Ein temporeiches und unterhaltsames Spiel auf der ausverkauften Schützenwiese.

Während die Gäste aus der Hauptstadt in der ersten Hälfte drückend überlegend sind und folgerichtig mit einer Führung durch Fernandes (24.) in die Pause gehen, sind es die Gastgeber, die nach dem Seitenwechsel mehr und mehr den Ton angeben und effizient, wie sehenswert nach einem Eckball durch Captain Remo Arnold zum Ausgleich kommen (64.).

Keines der beiden Teams kann in der Folge nochmals erfolgreich sein, deshalb ist das Unentschieden folgerichtig und auch verdient.

Kommentar: Marcel Rüegg und Beni Winiger

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26.07.2025 - 18:00

Grasshopper Club Zürich - FC Luzern vom 26.07.2025

Neue Saison, erst mal abtasten? Nicht bei diesen beiden Teams. Bereits nach vier Minuten der erste Aufreger: Penalty für GC, souverän verwandelt von Muci. Danach kam kurz nach einer Viertelstunde bereits der Ausgleich durch Di Giusto. Ein anderer Neuzugang, Plange auf der Seite des Heimteams, sorgte nach einer halben Stunde mit einer schönen Ballannahme und einem Schuss aus der Drehung wieder für den Vorsprung. Ein weiterer Penalty, auch dieser gerechtfertigt, liess Luzern wieder vor der Pause ausgleichen.
Der einsetzende Regen hatte auch einen Einfluss auf das Spielgeschehen, wie es scheint. Nach der Pause gab es weiter Chancen auf beiden Seiten, jedoch nicht mehr in der gleichen Kadenz. Ferreira auf Pass von di Giusto sorgte nach 68 Minuten für das siegbringende Tor.

Kommentar: Roger Hämmerli und Alex Schüpbach

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26.07.2025 - 18:00

FC St. Gallen - FC Basel vom 26.07.2025

Munterer Saisonauftakt von St. Gallen und Basel.
Die Espen empfangen den Meister mit dem neuen Trainer Magnin vor vollem Haus im Kybun Park.
Eine Parade hier, einen Lattenknaller da und nach unterhaltsamen 40. Minuten lenkt Lukas Görtler den Ball nach einem Basler Corner ins eigene Tor und bringt damit die Basler glücklich, aber nicht unverdient in Führung.
Nach der Pause ist es ebendieser Görtler, der den Ball nach einer Ecke über die Linie drückt, dieses Mal jedoch ins gegnerische Tor (56.). Geubbels bestraft nach 75. Minuten die Basler, die vor allem in der zweiten Halbzeit zu passiv und uneffektiv agieren. Mit dem 2:1 belohnt sich Massens Equipe für einen unerschrockenen Auftritt mit drei Punkten.

Kommentar: Beni Winiger und Luca Erdös

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25.07.2025 - 20:30

FC Zürich - FC Sion vom 25.07.2025

Was für ein bitterer Auftakt für den FC Zürich – und was für ein Statement des FC Sion. Die 2:3-Heimniederlage des FCZ gegen die Walliser war ein Spiel mit zwei Gesichtern: Der FCZ dominant und abgeklärt vor der Pause, unkonzentriert und fahrig in der Schlussphase.

Zürich begann mutig, spielfreudig, mit gutem Rhythmus. Steven Zuber führte das Offensivspiel klug, und spätestens mit dem 2:0 durch Reverson in der 55.
Minute schien alles in die erwartete Richtung zu laufen. Doch dann? Ein totaler Bruch.

Was folgte, war mehr als nur ein Einbruch – es war ein kleiner Absturz.
Sion, lange harmlos, bewies erstaunliche Moral. Innerhalb von zehn Minuten kippte das Spiel komplett: Nivokazi, Lukembila, Boteli – drei Joker, drei Tore, drei Nadelstiche mitten ins Zürcher Selbstverständnis. Es war nicht der bessere Matchplan, sondern der stärkere Wille und die bessere Bank, die den Unterschied machten.

Und Zürich? Zeigte, wie fragil eine Führung sein kann, wenn man das Spiel nicht zu Ende denkt. Individuelle Aussetzer, mangelnde Kompaktheit im Zentrum und ein bitterer Fehler von Torhüter Brecher zum 2:3-Endstand – das alles wird Coach van der Gaag zu denken geben. Es war ein Wachrüttler zum Saisonstart.

Nächstes Spiel vom FCZ: 02.08.2025 – vs. Lausanne-Sport (auswärts)

Ausblick:
Zürich steht früh unter Druck. Drei Gegentore in der Schlussphase deuten auf mentale und strukturelle Schwächen hin. Das Potenzial ist da – Zuber, Mathew, Avdijaj haben Qualität – aber es fehlt an Stabilität. Vor allem gegen pressende Gegner wie Lausanne kann das schnell wieder gefährlich werden. Ein Punkt aus dem nächsten Spiel wäre zu wenig.

Prognose:
3 Punkt aus dem nächsten Spiel wären nötig, um den Fehlstart vergessen zu machen. Entscheidend wird, ob defensiv umgedacht wird.

Nächstes Spiel vom FC Sion: 03.08.2025 – vs. Winterthur (Heim)

Ausblick:
Sion, ein optimaler Start – taktisch vielleicht nicht brillant, aber effektiv und mutig. Coach Paolo Tramezzani hat ein funktionierendes Wechselspiel zwischen Stamm und Bank geschaffen. Besonders die Mentalität, nie aufzugeben, wird im Saisonverlauf Gold wert sein.

Winterthur ist ein Gegner, gegen den Zählbares möglich ist. Wichtig ist nun, die Euphorie nicht in Übermut zu verwandeln.

Prognose: 1–3 Punkte aus dem nächsten Spiel sind realistisch. Sion könnte sich früh im sicheren Tabellenmittelfeld festsetzen.

Kommentar Dani Keller und Marco Benovici

Audiodeskription wird präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise

26.06.2025 - 18:00

Testspiel Frauennationalteam: Schweiz - Tschechische Republik vom 26.06.2025

Die EM-Hauptprobe der Schweizerinnen ist geglückt. Das Team von Trainerin Pia Sundhage bezwang Tschechien vor 7778 Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Winterthurer Schützenwiese mit 4:1. Nach einer durchzogenen Startphase brachte Riola Xhemaili die Nati in der 24. Minute in Führung. Tschechien reagierte prompt und glich durch Barbora Polcarova aus (27.). Noch vor der Pause gelang Géraldine Reuteler nach einem Hackenpass Xhemailis das 2:1. Nach dem Seitenwechsel sorgten Smilla Vallotto (56.) und Svenja Fölmli (89.) für den deutlichen Endstand. Am kommenden Mittwoch gilt es für die Nati ernst. Dann wartet in Basel im EM-Auftaktspiel Norwegen.

Kommentar: Beni Winiger und Marco Löffel

Präsentiert von der Zürich Versicherung und dem Schweizerischen Fussballverband.