Podcasts Podcasts RSS feed
Testspiel Frauennationalteam: Schweiz - Kanada vom 24.10.2025
Im Testspiel gegen Kanada wollten die Schweizerinnen den Schwung von der Heim-EM mitnehmen. Dank einer engagierten Leistung sowie einer überragenden Livia Peng gelang dies auch. Die Schweiz gewann, gegen die favorisierten Kanadierinnen, dank einer guten Startphase mit 1:0.
Die Schweiz begann von Anfang an mutig und belohnte sich dann in der 12. Minute. Barcelona-Stürmerin Sydney Schertenleib tankte sich in den Strafraum und spielte den Ball flach zur Mitte. Riola Xhemaili verpasste zwar, doch Alayah Pilgrim stand goldrichtig. Die Roma-Spielerin belohnte sich mit dem Tor auch selbst für eine starke Startviertelstunde.
Nach dem Schweizer Führungstor, erstarkten die Kanadierinnen und hatten in Person von Janine Sonis etliche Chancen auf den Ausgleich die vermehrt heroisch von Livia Peng verhindert wurden. Nach zwei überstandenen Pfostentreffer der Kanadierinnen, konnte das Team um Pia Sundehage die Führung über die Zeit retten und bejubelte den erstmaligen Sieg über Kanada.
Kommentar: Marc Paolucci, Chavín Paolucci
Präsentiert von der Zürich Versicherung und dem Schweizerischen Fussballverband.
BSC Young Boys - FC St.Gallen vom 19.10.2025
Nach 7500 Tagen oder umgerechnet mehr als 20 langen Jahren konnte der Gast aus der Ostschweiz wieder einmal in Bern gewinnen und stürzte damit das Heimteam mit Trainer Contini ins Tal der Tränen. Nachdem in der ersten Halbzeit ausser einem verschossenen Elfmeter von YB-Stürmer Fassnacht noch Magerkost herrschte, war es Aussenverteidiger Gaal, der die St. Galler nach dem Pausentee in Führung brachte. Es dauerte bis zur 85. Minute, ehe Bedia für die Gastgeber zum vielumjubelten Ausgleich treffen konnte. Nur zwei Minuten später war es der Käpitän der Ostschweizer, Lukas Görtler, der mit seinem Tor die drei Punkte für die Gäste sicherstellen konnte.
Kommentar Damiano Mirabelli und Dani Keller
Audiodeskription wird präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise
FC Luzern - Lausanne-Sport vom 19.10.2025
Das Spiel begann ausgeglichen, doch beide Mannschaften hatten zunächst Mühe, klare Torchancen herauszuspielen. Lausanne-Sport zeigte sich kompakt defensiv, während Luzern vor allem über die Flügel versuchte, Druck aufzubauen. Größere Highlights blieben jedoch aus, sodass es torlos in die Pause ging.
Die zweite Hälfte startete mit einem Schockmoment für Luzern: Nicky Beloko erzielte in der 53. Minute nach einem Slapstick-Moment in der Luzerner Abwehr das 0:1 für Lausanne. Kurz darauf verschärfte sich die Lage für die Gastgeber, als ein unglückliches Eigentor von Dorn das 0:2 besiegelte. Lausanne schien die Partie nun unter Kontrolle zu haben.
Doch Luzern gab nicht auf. In der 84. Minute gelang Kevin Spadanuda nach einer Standardsituation der Anschlusstreffer zum 1:2. Die Luzerner erhöhten den Druck und belohnten sich in der 90. Minute: Andrejs Ciganiks traf mit einem spektakulären Distanzschuss ins rechte Lattenkreuz zum 2:2-Ausgleich. Der Treffer war der verdiente Lohn für die anhaltenden Bemühungen der Luzerner, die trotz Rückstand nie aufgaben.
Kommentar: Roger Hämmerli und Manuel Geier
Audiodeskription wird präsentiert von der Swiss Football League.
FC Thun - Servette FC vom 18.10.2025
Der Bann ist gebrochen.
Dass der Liga-Führende seine Position diese Saison nicht verteidigen kann, wurde vom FC Thun im Spiel gegen Servette FC widerlegt.
Die Grenats gingen in der sechsten Spielminute durch ein Kopfballtor von M.Stevanovic in führung, die Thuner reagierten jedoch Postwendend nach dem Anstoss mit Ihrem Vertikalen Spielstil und Startdebütant K.Imer Konnte im fünfmeterraum im Gewusel Einnetzen.In der 18 Spielminute konnte ein weiterer Startdebüdant B.Lebeau zum zwei zu eins für die Heimmannschaft Einschiessen.
Die Servettiens gingen mit Ihren Chancen im ganzen Spiel etwas fahrlässig um und Thun hatte dadurch das Glück auf seiner Seite.
In der sechsminutigen Nachspielzeit konnte Einwechselspieler E Meichtry mit dem drei zu eins Endspielstand den Deckel zumachen.
Der FC Thun bleibt weiterhin, zur Überraschung vieler Tabellenführer, und bei den Grenats machen sich die Sorgenfalten über den 11. Tabellenrang tiefer.
Kommentatoren: Michael Kunkler und Michel Diete
Audiodeskription wird präsentiert von der Swiss Football League
FC Basel - FC Winterthur vom 18.10.2025
Es ist jedes Mal eine gefährliche Einstellung, wenn man denkt, dass man nicht Vollgas geben muss gegen das Tabellenschlusslicht. Genau auf diesen Zustand waren die Spieler des FC Basel eingestellt worden. Von Anfang an gab man richtig Vollgas. Der FC Winterthur wurde in den ersten Minuten des Spiels von den Basler regelrecht überfahren. So war es auch keine Überraschung, dass der FCB schon in der 4. Minuten durch das Tor von Léo Leroy in Führung ging. Danach kam aber wieder die alte Tugend des FC Basel zum Tragen – man war sich zu sicher – man führte ja 1:0. Das gefiel dem Basler Teamchef Magnin dann aber überhaupt nicht und er wetterte an der Seitenlinie und forderte seine Spieler zu mehr Aktivität auf. Das wirkte dann.
In der 30. Minute wurde zwar Ajeti im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, jedoch Schiedsrichter Urs Schnyder lies zum Unmut des Publikums weiterlaufen. Beim nächsten Spielunterbruch meldete sich aber der VAR aus Volketswil und Schiri Schnyder musste auf Penalty entscheiden. Shaqiri liess sich diese Chance nicht entgehen und erhöhte auf 2:0. Der FC Basel gab auch nach diesem Tor den Ton an und nur gerade 3 Minuten später traf auch der Basler Verteidiger Danilliuc zum 3:0 (sein erstes Tor für den FC Basel). Die 25'550 Zuschauer im St. Jakob-Park waren zur Pause alle vollends zufrieden mit ihrer Mannschaft.
In der 2. Hälfte gab es leider keine weiteren Tore, denn der FC Winterthur konnte nicht mehr und der FC Basel musste nicht mehr. So war die 2. Hälfte seichte Fussballkunst. Der FC Basel gewinnt völlig verdient am Schluss mit 3:0.
Kommentatoren: Gerry Engel und Noah Migliazza
Audiodeskription wird präsentiert von der Swiss Football League
FC Winterthur - FC Lugano vom 5. Oktober 2025
In einem rasanten und denkwürdigen Spiel ringt Lugano Winti mit 4:2 nieder. Die Hausherren gehen zuerst mit einem 1:0 durch Neuzugang Dansoko in die Pause. Und nur 16 Sekunden nach der Pause übertölpelt Hunziker mit einem Distanzschuss Lugano-Goalie von Ballmoos zum 2:0. Die Suppe ist gelöffelt — denkste! Trainer Croci-Torti bringt 2 neue Spieler und innerhalb von 13 Minuten wird aus dem komfortablen 2:0 ein blamables 2:4 aus Winti-Sicht. Bislimi, Dos Santos, Behrens und in der 70. Minute Cimignani mit einem prachtvollen Schlenzer kröhnen das Comeback der Saison.
Kommentar: Roger Hämmerli, Joshua Guelmino