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FC Basel - FC St.Gallen vom 30. November 2025
Der FC Basel und der FC St. Gallen 1879 trennten sich am Sonntag, 30. November 2025, mit einem 0:0-Unentschieden. Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit nahm die Partie im zweiten Durchgang deutlich an Fahrt auf, blieb aber ohne Treffer. Basel verpasste es trotz klarerer Chancen, den dringend benötigten Sieg einzufahren.
Trainer Ludovic Magnin überraschte mit seiner Startformation und verzichtete zunächst auf die nominellen Mittelstürmer Albian Ajeti und Moritz Broschinski. Stattdessen agierte Xherdan Shaqiri als vorderste Spitze. Rotblau kontrollierte das Spiel phasenweise leicht, jedoch ohne zwingende Möglichkeiten. Auch St. Gallen kam in den ersten 45 Minuten kaum gefährlich vor das Tor.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich das Tempo, beide Teams suchten nun aktiver den Abschluss. Die beste Gelegenheit hatte Shaqiri, der nach einem Foul an Marin Soticek zum Elfmeter antrat, jedoch an Lawrence Ati Zigi scheiterte. Der St. Galler Keeper erwischte einen starken Tag und parierte in der Folge weitere vielversprechende Basler Abschlüsse. Auf der Gegenseite musste auch Marwin Hitz einige Male eingreifen, wurde aber weniger gefordert.
Die Bebbie bleiben damit ohne Liga Sieg im November und es darf zu erwarten sein, dass die Rotblaue Führungsebene bereits die Fühler austreckt für einen neuen Stürmer der im Winter kommen könnte.
Kommentar: Gerry Engel und Noah Migliazza
FC Zürich - Grasshopper Club vom 29. November 2025
Der FCZ hat ein umkämpftes, spielerisch nicht hochstehendes 292. Zürcher Derby mit 1:0 für sich entschieden. Für den einzigen Treffer der Partie zeichnete nach 20 Minuten Lindrit Kamberi verantwortlich. Der FCZ-Verteidiger traf nach einer einstudierten Eckball-Variante. GC hatte in der 1. Halbzeit zwar mehr vom Spiel, nach der Pause fehlte es den Grasshoppers aber an Durchschlagskraft, um die Partie noch zu wenden. Nach dem Schlusspfiff kam es zu hitzigen Szenen, welche in Platzverweisen gegen die beiden FCZ-Akteure Livano Comenencia und Janoah Markelo mündeten.
Kommentar: Dani Keller, Marco Löffel
Grasshopper Club - FC Basel vom 23.11.2025
Tore in der ersten Halbzeit - Kartenflut in der zweiten Halbzeit!
Die Gastgeber gehen durch Neuzugang Ullmann nach einer knappen Viertelstunde verdient nach einem schönen Angriff in Führung. Basel kommt danach besser ins Spiel und nach einer punktgenauen Flanke Shaqiri's versenkt Traoré den Ball im Tor zum Ausgleich (33.).
Dann ist's das auch schon mit Toren im Letzigrund - gleichwohl wird's trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt doch noch ein heisses Spiel: einmal Gelb und rekordverdächte drei Platzverweise (alles gelbrote Karten) stehen beim Schlusspfiff auf dem Notizblock von Schiedsrichter Luca Piccolo.
Kommentar: Marco Benovici und Beni Winiger
Präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise.
FC St.Gallen - Lausanne-Sport vom 23.11.2025
Bei winterlichen Temperaturen traf der FC. St. Gallen am Sonntag auf den FC Lausanne-Sport mit Ex-FCSG Trainer Peter Zeidler. In der ersten halben Stunde hatte das Spiel nur wenige Höhepunkte. St. Gallen hatte mehr Ballbesitz aber die Gäste aus der Westschweiz zeigten bei ihren wenigen Kontern ihre Gefährlichkeit. Danach nahm das Spiel an Fahrt auf, im Mittelpunkt stand dabei der Kapitän der Ostschweizer, Lukas Görtler. Er sah innerhalb von weniger als 10 Minuten zweimal die gelbe Karte und so spielten die Gastgeber ab der 39. Minute mit einem Mann weniger. Noch vor der Pause kam Lausanne-Sport zu zwei sehr guten Torchancen, die der St. Galler Torhüter Zigi aber glänzend vereitelte.
Auch nach der Pause war der FC Lausanne-Sport zunächst überlegen und Torhüter Zigi bewahrte seine Mannschaft immer wieder vor einem Rückstand. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel und konnten ein paar vielversprechende Konter lancieren. Bei einem dieser Konter wehrte der Lausanner Sow den Ball im Strafraum mit der Hand ab und Schiedsrichter von Mandach entschied in der 88. Minute auf Elfmeter für St. Gallen. Boukhalfa verwandelte den Strafstoss sicher zum 1:0 für die Hausherren. Die St. Galler versuchten nun den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. In der Nachspielzeit gab es noch die zweite gelbe Karte für Lausannes Sow und so gingen letzten Minuten gingen mit 10 gegen 10 über die Bühne. Am Ende blieb es dann beim 1:0 für St. Gallen.
Für St. Gallen geht es schon am Mittwoch mit dem Nachholspiel in Lugano weiter, während Lausanne Sport am Sonntag den Tabellenführer aus Thun empfängt.
Kommentar: Marcel Rüegg und Martin Kappus
Präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise.
BSC Young Boys - FC Winterthur vom 22.11.2025
Kalt, kälter - Wankdorf. Frisch war es in Bern - bei minus 2 Grad legten die Mannschaften los. Wir korrigieren, eine Mannschaft legte los und zwar wie! YB stürmte und Winti schaute. 7‘ Hadjam, 21‘ Bedia, 27‘ Sanches, 29‘ Fassnacht - YB schoss sich warm. Winti wirkte wie der Weihnachtsmann im November - Fehl am Platz. In der zweiten Hälfte doppelte Fassnacht noch nach - Endstand 5:0.
Kommentar Roger Hämmerli und Claudio Loretz
Präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise.
FC Luzern - Servette FC vom 22.11.2025
Das Heimteam kam mit den frostigen Temperaturen wohl besser zurecht als die Gäste und startete fulminant in das Spiel: Die Servette-Leihgabe Julian von Moos und Matteo di Giusto brachten mit den ersten beiden Schüssen aufs Tor die Luzerner in Front, und gespielt waren noch nicht einmal 10 Minuten. Die Gäste aus der Westschweiz fingen sich dann relativ schnell und nahmen auch das Spieldiktat in die Hand, aber die Luzerner Hintermannschaft stand sehr sicher und konnte ein Gegentor verhindern.
In der zweiten Halbzeit stellte Servette Genf das Spielsystem leicht um. Die Genfer kamen auch besser aus der Kabine und belohnten sich nach 57 Minuten mit den Anschlusstreffer durch Timothé Cognat. Es kam noch dicker für Luzern: Nach 72 Minuten glich Florian Ayé aus. Dabei blieb es auch. Das Heimteam muss also wie schon im letzten Spiel eine Zweitoreführung aus der Hand geben, während die Gäste aus Genf mit kämpferischem Einsatz einen Punkt holten. Unter dem Strich geht die Punkteteilung jedoch in Ordnung.
Kommentar Yannik Lüdi und Alex Schüpbach
Präsentiert von der Swiss Football League und Sunrise.