16.05.2026 - 18:00

FC Zürich - Servette FC vom 16.05.2026

Am 16. Mai 2026 musste sich der FC Zürich im letzten Saisonspiel zuhause dem Servette FC mit 0:2 geschlagen geben. Vor heimischem Publikum gelang den Zürchern kein versöhnlicher Abschluss einer insgesamt schwierigen Spielzeit. Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch weniger das sportliche Resultat als der emotionale Abschied von langjährigem FCZ-Torhüter und Captain Yanick Brecher.
Die Gäste aus Genf nutzten ihre Chancen effizient und gingen bereits in der ersten Halbzeit in Führung. Nach einem gut vorgetragenen Angriff erzielte Servette in der 27. Minute das 1:0. Für den FCZ wurde die Aufgabe zusätzlich erschwert, als kurz vor der Pause ein Platzverweis die Mannschaft schwächte. In Unterzahl fehlten den Zürchern in der Offensive über weite Strecken die Mittel, um entscheidend Druck aufzubauen
Kurz vor Spielende sorgte Servette mit einem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung. Trotz der Niederlage blieb vor allem der emotionale Moment in Erinnerung, als Brecher unter dem Applaus der Fans ausgewechselt wurde und damit seine langjährige Zeit beim FC Zürich endete.
Fazit: Der FC Zürich verabschiedete sich mit einer Niederlage aus der Saison, während Servette einen souveränen Auswärtssieg verbuchte. Die Partie wird jedoch vor allem wegen des Abschieds einer prägenden FCZ-Figur in Erinnerung bleiben.

Kommentar Yannik Lüdi und Marco Benovici

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14.05.2026 - 16:30

FC Thun - BSC Young Boys vom 14. Mai 2026

Ein verrücktes Spiel in Thun: 11 Tore - so viele gab es in der Geschichte der Super League (seit 2003) noch nie in einem Spiel! Wer gedacht hatte, dass dies ein langweiliges Kehrausspiel wird, lag komplett falsch. Schon in der 1. Minute ging YB in Führung, dann drehte Thun noch vor Ablauf der Startviertelstunde die Partie innerhalb von zwei Minuten. Doch vor der Pause gingen die Gäste aus der Stadt Bern wiederum in Führung - und Thuns Captain Marco Bürki musste wegen gefährlichen Spiels mit Rot vom Platz.
In der zweiten Halbzeit gab es dann sogar noch ein Tor mehr als in der ersten: YB erhöhte bis zur 68. Minute auf 2:6, dann bekam in der 76. Minute mit Jan Bamert der zweite Thuner Innenverteidiger eine rote Karte. YB gelangen noch zwei weitere Tore, Thuns Leonardo Bertone immerhin noch der sehr sehenswerte Ehrentreffer: ein Freistoss unter die Latte. Mit seinen beiden Toren schoss sich YBs Christian Fassnacht ausserdem an die alleinige Spitze der Torschützenliste der Super League.

Kommentar: Yannik Lüdi und André Perler

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14.05.2026 - 16:30

FC Basel - FC St.Gallen vom 14. Mai 2026

Vor dem Anpfiff standen im Joggeli zunächst die Verabschiedungen im Mittelpunkt. Torhüter Marwin Hitz, der seine Profikarriere beendet, sowie Sportdirektor Daniel Stucki, der den Verein verlässt, wurden offiziell verabschiedet. Die Anhänger des FC St.Gallen verpassten diese Momente jedoch, da ihr Extrazug aufgrund technischer Probleme verspätet in Basel eintraf und die Fans erst rund 15 Minuten nach Spielbeginn im Stadion waren.
Auch auf dem Rasen blieb es in der Startphase lange ruhig. Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit entstand nach einem Foulspiel an Dominik Schmid. Schiedsrichter Lukas Fähndrich entschied zunächst auf Penalty, nahm den Entscheid nach Intervention jedoch zurück, da das Vergehen ausserhalb des Strafraums erfolgt war.

Kurz nach Wiederbeginn nutzten die Gäste dann ihre erste Druckphase konsequent aus. Nach einer ungenügenden Klärungsaktion in der Basler Defensive reagierte Aliou Baldé im Strafraum am schnellsten und traf zur Führung. Der FCB fand in der Folge kaum Mittel, um offensiv entscheidend zu reagieren. Stattdessen erhöhte Carlo Boukhalfa eine Viertelstunde vor Schluss auf 2:0.

Die Basler stemmten sich zwar nochmals gegen die Niederlage und kamen durch Nicolas Vouilloz per Kopf zum Anschlusstreffer. Doch die Antwort der Gäste folgte umgehend: Nevio Scherrer traf praktisch postwendend zum 3:1 und sorgte damit für die definitive Entscheidung im letzten Basler Heimspiel der Saison.

Kommentatoren: Gerry Engel und Daniel Glatt

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12.05.2026 - 20:30

FC Luzern - FC Zürich vom 12. Mai 2026

Am Dienstagabend fand das Flutlichtspiel statt, das als FC Luzern gegen den FC Zürich bekannt war. Für beide Teams ging es nicht mehr wirklich um viel, im Vorfeld erwartete man ein durchschnittliches Spiel. Doch beide Teams zeigten eine engagierte Leistung. Beide Mannschaften wollten sich noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren. Für die Luzerner war es das letzte Heimspiel dieser Saison und sie wollten den Heimfans noch einmal einen Sieg schenken. Auch den Spielern, die den Verein verlassen, wollten sie einen würdigen Abschied bereiten, ebenso wie dem Trainer Mario Frick, der den Verein nach einigen Jahren in Luzern verlässt. Es waren auch die Luzerner, die in den ersten Minuten die Spielkontrolle übernahmen. Der FC Zürich ging abwartend in die Partie und steigerte sich von Minute zu Minute. Trotzdem ging es torlos in die Pause.

Nach der Pause war es wieder der FC Luzern, der deutlich besser aus der Kabine kam. Die Belohnung für die Luzerner kam in der 70. Minute, als Kabwit alleine vor Torhüter Silas Huber vom FCZ auftauchte und ihn mit einem Beinschuss bezwingen konnte. Der FCZ versuchte zu reagieren, aber sie konnten trotz einer zehnminütigen Überzahl keine Tore erzielen, da Bung Meng Freimann vom FCL nach einem üblen Foul gegen Palacio vom FCZ direkt die rote Karte erhalten hatte.

So gewann der FCL sein letztes Heimspiel und konnte so einen würdigen Abschluss für Spieler, Trainer, die den Verein verlassen, und auch für die Fans feiern.

Auf beide Teams wartet noch das letzte Spiel dieser Saison. Der FCZ trifft zuhause auf den Servette FC und der FCL muss die Fahrt nach Winterthur antreten, um gegen den bereits abgestiegenen FC Winterthur zu spielen. Beide Teams tragen ihre Partie am Samstag um 18:00 Uhr aus. Natürlich könnt ihr auch wieder bei uns zuhören auf. Blindpower.ch

Kommentar Thomas Käslin Yannik Lüdi

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12.05.2026 - 20:30

Grasshopper Club - FC Winterthur vom 12. Mai 2026

Im Zürcher Abstiegskrimi zwischen dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Winterthur sah es zunächst nach einem bitteren Abend für GC aus. Winterthur erwischte den besseren Start und in der 7. Minute brachte Pajtim Kasami die Gäste nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Nur drei Minuten später traf Kasami erneut nach einem Corner und erhöhte in der 10. Minute auf 2:0 für Winterthur. GC wirkte geschockt und fand in der ersten Halbzeit kaum Lösungen gegen die bis dahin sichere Defensive der Winterthurer. Nach der Pause erhöhte GC jedoch den Druck und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Nach einem Handspiel verwandelte in der 59. Minute GC-Captain Dirk Abels einen Penalty sicher zum bis dahin schmeichelhaften 1:2-Anschlusstreffer. Nun änderte sich das Bild jedoch komplett. Nur drei Minuten später gelang dem eingewechselten Lee Young-Jun in der 62. Minute mit einem abgefälschten Distanzschuss der Ausgleich zum 2:2. Die Grasshoppers bekamen nun immer mehr Energie und drängten auf die Wende. In der 70. Minute war es erneut Dirk Abels, der nach einem Eckball per Kopf das viel umjubelte 3:2 erzielte. Winterthur hatte kurz darauf noch einmal die Chance zum Ausgleich, aber ein abgefälschter Schuss von Rodri Smith ging nur an die Latte.

GC brachte den Vorsprung über die Zeit und rettete sich damit in die Barrage. Für Winterthur hingegen bedeutete die Niederlage den definitiven Abstieg in die Challenge League nach vier Jahren in der Super League.

Kommentatoren: Roger Hämmerli und Martin Kappus

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10.05.2026 - 16:30

BSC Young Boys - FC Basel vom 10. Mai 2026

Zum diesjährigen Muttertag beschenkte das Heimteam die Anwesenden mit 3 verdienten Punkten. Die Berner waren über die gesamte Partie die aktivere Mannschaft und liessen die Basler nur selten zur Entfaltung kommen. Dominik Pech, notabene mit seinem ersten Super-League Tor, eröffnete das Skore kurz nach der Pause. Weitere Treffer durch Males und Fassnacht folgten zum 3:0 Endstand. Damit sind die Chancen auf einen Europacup-Platz für die Basler auf ein Minimum gesunken.

Kommentar Michael Kunkler und Dani Keller

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