Inspiration Paraclimbing: Andy Holzer

Wie ein "Balance Act", wie sein gleichnahmiges Buch, so bewegt sich Andy Holzer, Paraclimber aus Österreich auf Graten, an Felswänden, über Gletscher. Seinen Weg suchend, ertastend, aber auch sicher und kompetent. 

Er ist selbst blind, hat von ser früher Kindheit an das Augenlicht verloren.

Gemeinsam mit seiner Schwester Elisabeth, die ebenfalls nichts sieht, haben die beiden Kinder die Welt "mit den Händen" erobert. Geklettert wurde in den Dolomiten, der Heimatregion Holzers. Doch bald schon geht es auf die höchsten Gipfel dieser Welt. Unter anderem hat Andy Holzer den Mount Everest bestiegen. Dies war nicht immer sein Ziel als Bergsteiger. Es wurde jedoch mit der Zeit eine Aufgabe, ein Hindernis, welches es zu überwinden galt. Andy Holzer gibt dem Drang nach, den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest (8848MüM) zu besteigen. Er überlebt bei den zwei ersten Versuchen eine Eislawine (2014 Eislawine am Khumbu Gletscher im Base Camp) und ein Erdbeben (2015). Beim dritten Versuch erreicht Andy Holzer kurz vor dem Aufstieg die traurige Nachricht über den Tod seines Vaters. Doch trotz diesem emotionalen Umstand ist der dritte Versuch den höchsten Berg der Welt zu besteigen erfolgreich. Im Gespräch mit Blindpower Reporterin Laila Grillo spricht er über die Überwindung von Grenzen, den hohen Preis dafür und was bleibt. 

Mit seinen zwei treuen, sehenden Begleitern Wolfi und Clemens stand Andy Holzer am 21. Mai 2017 auf dem Gipfel des Mount Everest. Es ist eine Grenzerfahrung: